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Eine tolle Saison geht zu Ende

25. März 2008

Nach einer langen und intensiven Saison ist es nun angebracht, einmal einen Blick zurück zu werfen. Am Ende fehlte tatsächlich nur sehr wenig für das Pünktchen auf dem “I”, welches der Aufstieg in die NLA gewesen wäre. Doch eins nach dem anderen. Die Chronik der erfolgreichsten Saison in der Geschichte von Bülach Floorball.

Den ersten Sieg dieser Saison erspielte sich unser junges Team bereits im August. Der ungefährdete Sieg gegen Gruyère im Cup war, um es vorweg zu nehmen, auch das einzige Spiel, das die Nordostwand in dieser Saison verpasste. Auch noch vor Meisterschaftsbeginn folgte dann der Auftritt im 1/16-Final bei StaWi Olten und auch diese erste richtige Prüfung bestand Bülach und zog eine Runde weiter, wo schliesslich der HC Rychenberg Winterthur wartete.

Eine Woche später erfolgte der erfolgreiche Start in die Meisterschaft. Mit Siegen gegen Reinach, Thun, Zug und Bern grüssten wir nach vier Runde vom ersten Tabellenrang. Zum Auswärtsspiel in Langenthal war der Fanclub für einmal nicht nur zu zweit anwesend, doch leider gab es die erste Saisonniederlage. Doch es blieb nicht lange Zeit zum Trauern. Bereits eine Woche später stand der Cupknaller gegen Winterthur und das erste Derby an. Man schnupperte lange an einer Überraschung gegen Winterthur doch schliesslich machte am Ende das Powerplay den Unterschied. Auch 24 Stunden später unterlag man im Derby nach einigen unglücklichen Aktionen und müden Beinen schlussendlich mit 4:7. Es roch nach einer kleinen Krise. Doch die Mannschaft, welche zu diesem Zeitpunkt mit einigen wichtigen Absenzen zu kämpfen hatte, reagierte mit einem Sieg gegen Jona. Immer wieder brachte sich unsere Mannschaft selbst um die Früchte der Arbeit, indem man ein Startdrittel bzw. ein Mitteldrittel verschlief. So auch an unserem Eventweekend in Davos. Trotz der Niederlage in Davos war der Ausflug ein tolles Erlebnis.

Zu Hause spielte Bülach jeweils stark auf. Bislang noch ohne Niederlage traf man auf den ungeschlagenen Leader aus St. Gallen. In einem tollen Spiel musste man erst 8 Minuten vor Schluss dem Gegner den Siegestreffer zugestehen. Zum Rückrundenstart gelang dann aber wieder ein wichtiger Sieg gegen Reinach. Doch der Tiefpunkt folgte schon eine Woche später in Thun. Da stand überhaupt nicht die Mannschaft auf dem Feld, die man kannte. Für einmal blieb sogar dem Fanclub im letzten Drittel die Spucke weg. Die Mannschaft zeigte eine Woche später die erwartete Reaktion. Zum einjährigen Jubiläum der Nordostwand gab es ein Remis und einen Sieg. Bülach war auf Finalrundenkurs. Was dann folgte, war eine tolle Serie. Insgesamt 6 Spiele ohne Niederlage und der erste Punktgewinn in der Ruebisbach schauten heraus. Erst im letzten Spiel der Quali unterlag man dem Leader aus St. Gallen erneut knapp mit 3:4.

Die Ausgangslage für die Finalrunde war zwar schwierig, aber trotzdem vielversprechend. Bülach lag 4 Punkte hinter den damals zweitplatzierten Jets zurück. Mit einem überzeugenden Schlussdrittel und dem resultierenden 7:3-Sieg in Zug gelang ein optimaler Start und zum ersten Mal hatte man auswärts beinahe ein Heimspiel, denn die zahlreich angereisten Büli-Fans kamen kaum mehr aus dem Jubeln heraus. Es folgte dann die dritte knappe Niederlage gegen den Leader, wobei auch in diesem Spiel mehr möglich gewesen wäre. So kam es zum dritten Derby der Saison, welches vorentscheidenden Charakter besass. Doch dank Manu Königs Last-minute-Tor trennten sich die beiden Teams bereits zum zweiten Mal mit einem Remis. Zwei Runden vor Schluss standen noch zwei Heimspiele an und da die Jets noch zum Leader nach St. Gallen mussten, war noch alles möglich. Die Nordostwand liess sich die Niederlage der Jets natürlich nicht entgehen und konnte miterleben, wie sich die Chancen der Bülacher merklich erhöhten. So hatte Bülach nun nämlich alles selber in der Hand. Mit zwei Siegen konnte man sich für die Aufstiegsspiele qualifizieren. Doch als Büli-Anhänger brauchte man viele Nerven. Im Spiel gegen Thun erzielte Imbi erst eine Minute vor Spielschluss den Siegestreffer. Der Jubel war dadurch aber natürlich um so schöner. Der erste Schritt war getan, doch einfach wurde es auch gegen ULA nicht. Man brauchte einen Sieg nach 60 Minuten, das war nach dem am Vortag ausgetragenen Spiel der Jets klar. Trotz einer frühen 3:0-Führung wurde es noch spannend, denn Langenthal konnte auf 2:3 verkürzen. Die Schlusssirene erlöste ganz Bülach. Die Freude über die Qualifikation für die Aufstiegsspiele war riesig. Der grösste Erfolg der Clubgeschichte war Tatsache geworden. Die Nordostwand fuhr im Freudentaumel sogar mit einem kleinen Autokonvoi hupend und fahnenschwenkend durch Bülach.

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Was nun kam, war noch eine Zugabe für die starke Saison. Mit den Playoffs gegen den HC Rychenberg Winterthur wurde die Spielzeit 2007/2008 gekrönt. Im Cup sah man bereits, dass auch gegen dieses Team etwas möglich ist. Was wir dann erlebten, war eine tolle Serie unserer Mannschaft. Auch die Stimmung auf den Rängen war einmalig. Wenn man den Bülacher Fanblock von unten als rote Einheit sah, machte das einen gigantischen Eindruck. Dass die erste Partie sogar noch gewonnen werden konnte, war fantastisch. Die Jubelschreie und Ausbrüche purer Freude auf der Tribüne nach dem entscheidenen Tor von Mikko werden wir so schnell nicht vergessen. Wir sahen eine Bülacher Mannschaft, die wahrlich aufopfernd kämpfte und an ihre Chance glaubte.

Wir sind nach der Serie nur leise enttäuscht, denn wenn Spiel 2 und 3 anders gelaufen wären… wir wagen uns nicht auszudenken, was möglich gewesen wäre. Hätte, wäre, wenn – es bringt nichts zu lamentieren. Es hat halt noch nicht ganz gereicht. Trotzdem sind wir wahnsinnig stolz auf das, was unsere Mannschaft erreicht hat. Der grosse Charakter, den die Mannschaft in der Finalrunde gezeigt hatte, der Wille, ein Spiel auch in den letzten Sekunden noch nicht aufzugeben, die Nervenstärke, die es dazu brauchte, der grosse Einsatz und der Glaube daran, etwas erreichen zu können, werden lange in Erinnerung bleiben.

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Es war schlussendlich eine intensive aber atemberaubende Saison. Insgesamt sahen wir von der Nordostwand 28 Spiele unserer Mannschaft, was doch keine schlechte Bilanz ist. Wir freuen uns bereits jetzt wieder auf die neue Saison.

Besten Dank an alle Zuschauer, welche bei unserer Aktion “rot” mitgemacht haben und unsere Mannschaft moralisch sowie lautstark unterstützt haben. Vielen herzlichen Dank auch den Sponsoren, namentlich dem Taurus Sports sowie der Raiffeisenbank für die Hilfe bei der Realisation unserer Ideen.

Wie wünschen euch allen eine erholsame Sommerpause. “Macheds guet und bis bald.”

Bis es dann wieder heisst: “Bülach Floorball – mon cœur, mon amour!”

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Jetzt erst recht!

23. März 2008

Spiel 3 verlief nicht nach unserem Gusto. Trotz erneut gigantischer Stimmung in der gut besetzten Ruebisbach unterlagen unsere NLB-Cracks mit 3:8. In der Serie hat Rychenberg am Ostermontag den ersten Matchball.

Doch die Serie ist erst dann zu Ende, wenn man drei Siege auf dem Konto hat. Die Mannschaft hat im letzten Drittel Moral bewiesen und dieses mit 2:0 gewonnen.

Darum heisst unser Motto: JETZT ERST RECHT!

Die Mannschaft braucht auch in diesem Spiel auswärts unsere volle Unterstützung, um den Matchball abzuwehren. Nach dieser so tollen Saison trauen wir unserem Team diesen Exploit zu.

Liebe Mitglieder folgt unserem Aufruf und peitscht die Mannschaft so richtig nach vorne. Es ist noch alles möglich und wir wollen alle noch ein weiteres Heimspiel erleben.

Wir sehen uns am Montag in Oberseen. Come on Bülaaaach!!!! Jetzt erst recht!

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Wir sind alle rot!

19. März 2008

Vielen Dank an alle, die sich an den ersten beiden Spielen rot gekleidet haben. Das sah gigantisch aus. Den Beweis treten wir heute mit Bildern aus den Medien an. Chapeau!

Zuerst am Montag im Zürcher Unterländer:

Zürcher Unterländer vom 17.03.2008
Die Fans von Bülach Floorball befinden sich derzeit im Aufstiegsplayoff-Fieber. Und darüber hinaus auf einer emotionalen Achterbahnfahrt. Die Serie gegen A-Ligist Rychenberg Winterthur steht 1:1.

Und dann auch noch in der Bildergalerie von unihockey.ch:

unihockey.ch
Die Fans von Bülach.

Uns sind leider mittlerweile die Salming-Shirts fast ausgegangen. Deshalb bitten wir wirklich alle: Nehmt das rote Salming-Shirt wieder an den Match mit und zieht es an. Ihr dürft es schliesslich am Ende behalten, das ist der Deal. Und alle, die kein Salming-Shirt mehr erhalten haben, rufen wir dazu auf, ein eigenes rotes Shirt, Pulli oder was ihr wollt anzuziehen. Hauptsache rot! Jetzt geht es um alles, die Unterstützung soll für unser Team schon nur optisch überwältigend sein.

Macht also mit und verwandelt die Ruebisbach in eine rotes Zuschauermeer! Das wird wieder fantastisch aussehen. Aber um das auch noch klar zu sagen, wer nicht mitmacht ist ein “Höseler”!

P.S.: Wir finden es absolut bemerkenswert, dass unser Cornel Koller seinen eigentlich ja an diesem Samstag um 08:00 Uhr geplanten Flug in die USA nun doch extra verschoben hat. Damit kann er die nächsten beiden Spiele doch noch bestreiten. Sensationell, das nennen wir Einsatz für das Team!

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Jetzt umso lauter

17. März 2008

Ein herzliches Dankeschön an alle Zuschauer, welche unsere Mannschaft ans Auswärtsspiel begleitet haben. Hat wirklich Spass gemacht, auch wenn das Resultat für uns leider nicht ganz stimmte am Ende.

Doch nun blicken wir bereits voraus und möchten noch lauter sein als je zu vor! Am kommenden Samstag steht das nächste Heimspiel auf dem Programm und die Mannschaft braucht uns wie einen sechsten Mann auf dem Feld. So können wir einen weiteren Schritt in Richtung Überraschung machen.

Natürlich sind wir bereits an den Vorbereitungen der nächsten Specials. Denn wie sicher alle gemerkt habe, wollen wir von Spiel zu Spiel etwas Neues präsentieren. Was wir beibehalten möchten ist die Aktion “rot”. Wir danken allen, die sich rot gekleidet an die Spiele begeben haben, das sah wirklich toll aus. Nehmt doch also bitte alle die roten T-Shirts wieder ans nächste Spiel mit. Wenn ihr schon etwas mitbringt, packt doch auch gleich noch alle eure Kollegen ein, denn wir möchten am Samstag eine aus allen Nähten platzende Halle haben, in der die Stimmung kocht.

Also bis am Samstag um 19:00 Uhr in der rappelvollen Ruebisbach.

10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 Büli Goal, Büli Goal!

PS: Einen ganz besonderen Dank möchten wir noch dem Team von Taurus Sports widmen, welches uns die roten Salming T-Shirts offeriete. Merci.

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Playoff pur!

16. März 2008

Büli-Herz was willst du mehr?!? Nach Spiel 1 liegen unsere Cracks, welche vor einer lautstarken Saisonrekordkulisse von 480 Zuschauern ein tolles Playoffspiel abgeliefert haben, in Führung. Die Ruebisbach wurde schon im ersten Playoffspiel zu einem in diesem Ausmass noch nie erlebten Hexenkessel.

Doch das erste Spiel zeigte auch, wie eng die Serie werden kann. Schon steht nun heute nämlich das schwierige Auswärtsspiel in Winterthur an. Wir hoffen, dass morgen – äh heute – ein richtiges Bülacher Fangrüppchen nach Winterthur pilgern und erneut für eine tolle Stimmung sorgen wird.

Also liebe Bülach-Fans: Auf geht es nach Winterthur. Bringen wir auch diese Halle zum Beben!

Bis heute also. Und vergesst eure roten Shirts nicht.

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  • Wir sind am Boden... das wird wohl noch eine Weile schmerzen... 09:37:33 AM April 05, 2010 from web
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